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Die Kliniktasche
Die Kliniktasche solltet ihr etwa im 8. Monat bereitstehen haben, um Hektik zu vermeiden, falls es doch früher losgehen sollte. Hilfreich ist auch ein Zettel auf der Tasche, auf dem alle Sachen stehen, die noch fehlen. So kann euer Partner die Tasche schnell noch fertig packen. Packt nicht zu viel ein, denn die Schränke in den Kliniken bieten meist wenig Platz. Und da der frischgebackene Papa euch und das Baby ja sicher täglich besuchen kommt, kann er schmutzige Wäsche gleich mit nach Hause nehmen und frische mitbringen.
Für den Aufenthalt:
- Wäsche für die Nacht, ob Schlafanzug oder Nachthemd ist egal, Hauptsache es lässt sich vorn gut öffnen, wenn ihr euer Baby stillen wollt.
- 2 bis 3 Still-BHs und Stilleinlagen. In vielen Kliniken bekommt ihr auch Stilleinlagen gestellt. Aber sicher ist sicher.
- 8 bis 10 kochfeste Slips. Manchmal wird noch zu Wegwerfhöschen geraten, aber wer einmal probiert hat, diese kurz nach dem Duschen anzuziehen, weiß, dass sie dann kaputt gehen. Dann lieber normale. Besorgt euch am besten ein 10er-Pack billige Baumwoll-Slips.
- Dicke Binden für den Wochenfluss. Auch diese werden oft von den Kliniken zur Verfügung gestellt.
- Mehrere Waschlappen und Handtücher. Plant ihr eine Wassergeburt, solltet ihr auch an ein großes Handtuch denken.
- Kleidung für den Tag, auch Hausschuhe und ein Bademantel oder Morgenrock. Im Winter solltet ihr nicht zu viele warme Sachen einpacken, da die Entbindungsstationen gut geheizt sind und Frauen im Wochenbett hormonell bedingt sehr stark schwitzen.
- Und natürlich das Übliche für die eigene Hygiene, also Duschgel, Shampoo, Zahncreme, Zahnbürste, Seife, Kamm, Fön...eben was ihr so alles braucht, um euch wohl zu fühlen.
Eure Kleidung für die Heimfahrt könnt ihr euch von eurem Partnern am Tag vorher mitbringen lassen, genauso wie die Babyschale. Legt euch nicht die engste Kleidung zurecht, meist braucht es noch 2 bis 3 Monate, bis der Bauch soweit geschrumpft ist und die Sachen, die ihr vor der Schwangerschaft getragen habt, wieder passen.
Für den Kreissaal
Nicht selten sind verbringen Frauen mehrere Stunden im Kreissaal, bevor das Baby kommt. Nehmt euch etwas zur Ablenkung mit. Bücher, Strickzeug oder Kartenspiele, die ihr zusammen mit eurem Partner spielt.
Erkundigt euch vorher, inwieweit auch der Partner im Kreissaal mit versorgt wird. Ansonsten nehmt Getränke und etwas zu essen mit. In der Regel dürft ihr selbst unter der Geburt nichts essen, um im Notfall eine Narkose geben zu können. Aber keine Angst, unter den Wehen haben die wenigsten Frauen richtig Appetit.
Auch an dicke Socken solltet ihr denken. In der Austreibungsphase bekommen viele Frauen kalte Füsse und Socken sind dann sehr nützlich.
Nicht vergessen!
Auf keinen Fall dürft ihr den Mutterpass vergessen. Tragt ihn am besten in der Handtasche bei euch. Manche Kliniken übernehmen auch auch den Eintrag im Standesamt, dazu braucht ihr das Familienstammbuch und den Personalausweis. Bei unverheirateten Müttern verlangen einige Kliniken die eigene Geburtsurkunde. Auch die Versichertenkarte müsst ihr bei der Einweisung ins Krankenhaus vorlegen.