Herzlich willkommen!

Bei kinder-koeln, dem regionalen Netzwerk für Eltern in Köln, dreht sich alles ums Kind. Ihr sucht einen Babyfachmarkt oder ein kinderfreundliches Café? Hier findet ihr insgesamt über 800 Adressen in und um Köln. Dazu gibt es Tipps für Freizeit über Ideen für Kindergeburtstage bis zu Infos zur Kinderbetreuung, Termine von Kinderflohmärkten, Veranstaltungen, Kleinanzeigen und noch vieles mehr.

kinder-koeln lebt vom Mitmachen, von Berichten, Ideen und Anregungen vieler Eltern. Wenn auch ihr einen Tipp habt, anderen etwas empfehlen möchtet, spannende Infos für Eltern habt oder euch ein spezielles Thema wünscht, schreibt uns doch. Wir freuen uns auf eure Mail.

Geburtsberichte aus dem St. Vinzenz Hospital

Erfahrungsbericht von Alexandra

Ich habe im Januar 2004 meine zweite Tochter Giuliana im St. Vinzenz-Hospital zur Welt gebracht. Diesmal hatte ich eine schnelle und unkomplizierte Geburt. Bei meiner ersten Tochter, die ich in Porz entbunden habe, lief leider nicht alles so glatt über die Bühne. Es war eine Zangengeburt und ich hatte deswegen Angst vor der zweiten Geburt. Da ich zwei Wochen vor Termin eine Blasenentzündung hatte, konnte ich mir vor der Geburt schon einmal einen Eindruck über das Hebammen- und Ärzteteam des St. Vinzenz-Hospital machen. Ich war positiv überrascht und beschloss so kurzfristig dort zu entbinden. (Eigentlich wollte ich in Longerich entbinden.)

Als es dann endlich soweit war, dass ich meine Wehen bekam und im Krankenhaus ankam, wurde ich freundlich von der Hebamme Jana empfangen. Sie beruhigte mich gleich ein wenig und sprach mir gut zu. Als ich dann nach knapp einer Stunde nach einer PDA fragte, sagte sie mir dann, dass diese wohl schon zu spät wäre, da es mein Kind sehr eilig habe. Sie bot mir zur Entspannung ein Bad an und ich entschied mich dieses Angebot anzunehmen. Jana fragte mich, ob ich mir eine Wassergeburt vorstellen könne. "Eigentlich nicht so wirklich" antwortete ich ihr. Doch Giuliana sah das wohl anders und entschied sich, das Leben außerhalb mit einem Bad zu beginnen. Ich hätte nicht gedacht, dass ich das schaffen würde, aber Jana sprach mit Mut zu. Alles im Ganzen war es eine sehr schöne Geburt. Ich hatte zwar einen Dammriss zweiten Grades, aber der wurde von der Ärztin wunderbar behandelt und ich hatte kaum Schmerzen. Auch meiner kleinen Giuliana ging es ausgesprochen gut nach der Geburt. Es wurde sich liebevoll um sie gekümmert. Direkt auf dem Krankenbett konnte ich sie zum ersten Mal anlegen und auch beim zweiten Mal wurde ich zum Stillen geweckt. Die Stillecke im Kinderzimmer ist gemütlich mit drei Sesseln ausgestattet und für die Säuglinge und die stillenden Mütter läuft beruhigende Entspannungsmusik.

Alles im Allem war alles im St. Vinzenz-Hospital sehr zufriedenstellend: Die Hebammen, die Ärzte, die Stationsschwestern und die Kinderkrankenschwestern. Falls ich noch einmal den Gedanken habe ein Kind in die Welt zu setzen, dann auf jeden Fall wieder im St.Vinzenz-Hospital.

1/2004

Erfahrungsbericht von Susanne

Das Vinzenzkrankenhaus bietet einen tollen Service vor und nach der Geburt. Meine Geburt lief problemlos. Das verdanke ich vor allem der total fitten Hebamme, Janna, die Ruhe und Überblick bewahrt hat. Als ich dachte, ich wäre am Ende meiner Kräfte, hat sie noch mal alles aus mir rausgeholt und mich glücklicherweise davon abgehalten, kurz vor Ende eine PDS zu wollen. Dafür hätten die Wehen künstlich unterbrochen werden müssen, so habe ich alles in fünf Stunden geschafft, ohne Schmerzmittel und hinterher mit dem Gefühl Bäume ausreißen zu können.

Die Kunst der Ärzte habe ich nicht wirklich gebraucht, fühlte mich von Ihnen aber auch nicht gut betreut. Ich hatte nach der Geburt 6 Tage lang Wasser in den Beinen, die dadurch sehr stark angeschwollen waren. Auch auf mehrmalige Nachfrage haben sowohl die beiden Oberärzte als auch eine Stationsärztin gemeint, das müsse ich aussitzen. Meine Nachsorgehebamme hat mein Problem innerhalb von 24 Stunden gelöst, mit Kochsalz, einem Fußbad und Akupunktur !!! Aber das ist der einzige Wehmutstropfen.

Ich würde jederzeit wieder dort entbinden, denn die Hebammen und Kinderkrankenschwestern sind Spitze, was will man mehr.

9/2003

Erfahrungsbericht von Silke

Das St. Vinzenz Krankenhaus in Köln Nippes ist ein kleines Krankenhaus unter Ordensleitung. Die Entbindungsstation wurde vor ca. drei Jahren total renoviert und ist sehr schön geworden. Es gibt 2 oder 3 Kreißsäle mit diesen netten neuen runden Kreisbetten, bei denen man die Hebamme reichlich schikanieren kann, wie man gerne sitzen oder liegen möchte. Das Entbindungsteam ist sehr nett und höflich, bis auf einen Arzt, und versucht viel, um die Geburt nicht unerträglich werden zu lassen. Es gibt auch eine große Wanne, die reichlich genutzt wird. Im Kreißsaal gibt es auch zu trinken und wenn frau will, auch zu essen. Die Wöchnerinnenstation ist frisch renoviert Und es gibt morgens ein Frühstücksbüffet.

Das Kinderzimmer ist auch o.k., dort wird sehr viel wert auf Stillen gelegt, und den Müttern jede erdenkliche Hilfe (Quarkpackungen, anlegen zeigen, Stillhütchen erklären, nicht zufüttern ohne eindeutige Rücksprache, auch wenn's nur Tee ist) geboten. Rooming-In ist möglich, man kann es aber auch lassen, das Kinderzimmer ruft nämlich auf jeden Fall die Mütter an, wenn die Kleinen plärren. Ich war dort sehr zufrieden und kann es nur empfehlen.

2002

Erfahrungsbericht von Britt

Meine Erfahrungen waren nicht besonders gut. Ich kam als Notfall in der Nacht in den Kreißsaal. Die Ärztin war trotz Vorwarnung nicht anwesend, die Hebamme überfordert. Nachdem sich der Notfall in eine normale Geburt wandelte, waren beide (Hebamme und Ärztin) übereifrig, drängten mich dazu Medikamente zu nehmen, wodurch ich fast einen Kreislaufzusammenbruch erlitt und das Kind extrem schnell kam. Auch konnte die Hebamme, obwohl ich nachdrücklich darum gebeten hatte, keinen vorzunehmen, nur im letzten Moment von meinem Mann daran gehindert werden, einen Dammschnitt vorzunehmen.

Nachdem es mir soweit gut ging und ich schnellstens nach Hause wollte, wurde ich mit allerlei Verzögerungen dort behalten. Zu Essen erhielten wir erst nach Stunden. Auch wurden wir nicht darauf hingewiesen, dass wir zur Anmeldung des Kindes in die Verwaltung müssten, was noch viele nervige Telefonate zur Folge hatte. Zu guter Letzt hatte die Ärztin noch "vergessen", meine Papiere abzuzeichnen. Da kann ich nur sagen: nie wieder!

2002