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Geburtsberichte aus dem Krankenhaus Holweide

Erfahrungsbericht von Maria-Cecile

Ich habe meinen Sohn am 4.6.2008 im Krankenhaus Holweide per Kaiserschnitt entbunden und bin sehr glücklich, dieses Krankenhaus gewählt zu haben.

Da ich während der Schwangerschaft recht wenig Fruchtwasser hatte und - wahrscheinlich dadurch - unser Sohn in Beckenendlage blieb, war es so ab der 33. Schwangerschaftswoche klar, dass es wohl ein Kaiserschnitt werden wird.

Ich habe mich daraufhin bei Prof. Wolff vorgestellt, der CTG, Ultraschall- und Dopplertechniken eingesetzt hat und mich sehr beruhigt hat, dass alles in Ordnung sei. Ich war dann im Abstand von ca. 12 Tagen - neben den Besuchen bei meiner Frauenärztin - auch bei Herrn Prof. Wolff, der mir weiterhin bestätigte, dass es unserem Baby in meinem Bauch gut geht. Immer wieder ein gutes Gefühl und immer wieder nette Gespräche mit Herrn Prof. Wir haben dann zusammen einen Kaiserschnitt-Termin 10 Tage vor dem ursprünglich errechneten Entbindungstermin ausgemacht - wenn vorher nichts passieren sollte.

Aber es passierte vorher was ... einige Tage vor dem ausgemachten Termin ist meine Fruchtblase zu Hause geplatzt. Wir sind gleich nach Holweide. Dort wurde ich sehr nett betreut und vor allem sehr gut über jeden Schritt informiert. Hier möchte ich das ganze Team sehr loben, vor allem auch den Anästhesisten, der mich und meinen Mann vor und während der Sectio einfach herzlich gut betreut und informiert hat und auch nach der OP in meinem Zimmer noch nach mir gesehen hat.

Vor allem aber möchte ich mich bei Herrn Prof. Wolff bedanken, der nicht nur unseren Sohn komplikationslos auf die Welt geholfen hat, sondern auch die Mami sehr gut und liebevoll nachher betreut hat und vor allem ... eine schöne unauffällige Narbe hinterlassen hat, die keinerlei Probleme macht.

Ach ja und noch ein Wort zu Holweide. Im Vorhinein wurde mir sehr oft gesagt, dass Holweide nicht besonders stillfreudig wäre und ein bisschen eine "Geburtsfabrik". Dennoch hatte ich mich aus verschiedenen Gründen für Holweide entschieden und kann diesem Argument nun vehement widersprechen. Holweide ist sicher am erfahrensten durch die hohe Anzahl der Geburten dort, dennoch merkt man als Patient nichts von den vielen Geburten und jeder Arzt/Schwester kennt einen und sogar den Nachwuchs mit Namen!

Mein Sohn und ich sind zudem sehr gut und durch die Neugeborenenstation betreut worden und es schien gar keine Frage zu sein, dass ich stillen soll. Jegliche Hilfestellungen in Sachen Stillen, angefangen von Stillpositionen, Cremchen, Tipps und Tricks wurden mir vermittelt, so dass ich schon als geübte Stillende nach Hause gehen konnte. Auch eine spezielle Stillberaterin sowie eine Krankengmnastikerin kamen mehrmals zu mir während meines 6-tägigen-Aufenthalts.

Außerdem habe ich es als sehr angenehm empfunden, meinen Sohn beim Duschen etc. mal für ein oder zwei Stündchen im Kinderzimmer abgeben zu dürfen, der dort liebevoll betreut wurde. Einzig der lange Weg dorthin fiel mir mit meinem Kaiserschnitt ein bisschen schwer. Aber man sollte/brauchte den Weg auch nicht zu gehen. Eigentlich genügt ein Anruf und dein Kind wird auch geholt und gebracht. Ansonsten ist dort natürlich ausschließlich Rooming-In und auch das Bonding mit Mama und Papa nach der Geburt wird großgeschrieben!!!!

Zudem waren die Mahlzeiten ganz in Ordnung, man konnte sich das Essen nach eigenen Wünschen am Anfang bzw. jeden Wochenanfang zusammenstellen (allerdings weiß man eigentlich montags noch nicht, worauf man Freitag Appetit hat :-)) ...

Ich würde bei einer weiteren Geburt sofort wieder nach Holweide gehen, kann allerdings keine Vergleiche anstellen da dies unser erstes Baby - und zu 90 % auch letztes Baby - ist. Aber man kann ja nie wissen :-)

6/2008

Erfahrungsbericht von Veronika

Ich habe unsere Tochter am 14. Februar 2007 in Holweide zur Welt gebracht. Die Klinik wurde mir zunächst von meiner Frauenärztin wegen des Perinatalzentrums und der fachlichen Kompetenz empfohlen. Bei einem Infoabend lernten mein Mann und ich dann auch den Chefarzt und zwei Hebammen kennen, die den Anwesenden Rede und Antwort standen. Sie wirkten auf uns sehr offen und absolut kompetent, was sich später auch bewahrheiten sollte. Die anschließende Besichtigung der Kreissäle fand ich sehr ernüchternd, weil die richtigen noch im Umbau waren und man behelfsmäßig mehrere Krankenzimmer zu Kreissälen umfunktioniert hatte.

Unsere Tochter kam leider, bevor die jetzt fertigen supermodernen Kreissäle mit allem Drum und Dran fertig waren.... Die Geburt war nicht leicht, ich hatte sehr lange Wehen und unsere Kleine ließ auf sich warten. Wir hatten eine Beleghebamme, aber auch die diensthabenden Hebammen waren eigentlich (es war sehr viel los) immer zur Stelle. Letztendlich ist unsere Tochter dann per Kaiserschnitt gekommen und ich war sehr froh, dass das alles schnell (mitten in der Nacht) und mit ziemlich viel Routine möglich war. Da ich während der Wehen eine PDA bekommen hatte, war ich während des Kaiserschnitts wach und fand die Atmosphäre ausgesprochen angenehm, da der Anästhesist die ganze Zeit sehr ruhig mit mir gesprochen hat und mir viele Dinge erklärt hat. Auch die Operierenden waren sehr, sehr nett und extrem einfühlsam.

Nachdem die Kleine dann endlich da war, durfte ich sie sehen und anfassen, bevor sie zusammen mit ihrem Vater zur ersten Untersuchung musste. Dann kam ich erst einmal zurück in den Kreissaal, wo ich in Ruhe anlegen konnte und wir uns zu dritt mit ganz viel Zeit kennen lernen konnten.

Ich hatte dann das Glück, alleine mit meinem Mann und der Kleinen auf ein Zimmer zu können, was nach der für mich anstrengenden Geburt ganz toll war. Kurz nachdem wir dort angekommen waren (halb sechs morgens), begann dann der "Klinikalltag". Im ersten Augenblick fand ich es anstrengend, direkt aufstehen zu müssen und mich waschen zu müssen usw.. Ich hätte mir damals Ruhe und eine geschlossene Türe gewünscht, aber rückblickend ist mir jetzt total klar, dass das organisatorisch gar nicht gegangen wäre und dass die Schwestern schon ihr Möglichstes gegeben haben.

Die Zimmer und die sanitären Einrichtungen sind nicht supermodern, aber sauber und beinhalten alles, was man braucht. Für mich war der Komfort auch nicht so wichtig, weil viele andere Dinge, wie die medizinische Versorgung das absolut wettmachten. In Holweide gibt es auch ein ganz tolles Kinderzimmer, in dem man unglaublich bemüht beim Stillen unterstützt wird. Ohne den Einsatz der Schwestern dort hätte es bei uns bestimmt nicht geklappt. Außerdem werden die Kleinen dort ganz toll betreut und man bekommt alles gezeigt und erklärt.

Wenn ich noch ein Kind bekomme, würde ich immer wieder nach Holweide gehen, weil ich mich dort total sicher gefühlt habe und sehr gut versorgt wurde.

2/2007

Erfahrungsbericht von Regina

Ich habe am 17.08.2006 meine Zwillinge in Holweide entbunden. Meine Geburt wurde eingeleitet. Die Ärztin hat die Geburt mit einem Wehengel angefangen. Nach zwei Stunden Wartezeit hatte ich dann erste Wehen. Der Professor hat dann gegen Mittag die Fruchtblase meines Sohnes gesprengt und dann ging es endlich merklich los.

Gegen 15:00 Uhr meinte die Ärztin dann, dass wir auf jeden Fall eine PDA setzen sollten, da man ja nicht wusste wie die Geburt voran geht und meine Tochter sich ja in Steißlage befand. Gesagt getan. Ich bekam endlich die PDA und habe erstmal einige Zeit geschlafen. Gegen 18:00 Uhr ging es dann richtig los und ich sollte anfangen mich auf die eigentliche Geburt einzustellen. Alles klappte prima und ich hatte am Abend um 19:14 Uhr einen gesunden Jungen im Arm. Dann wurde der Wehentropf erhöht und wir mussten noch zwanzig Minuten warten bis auch endlich meine Tochter das Licht der Welt erblickt hatte.

Ich hatte das Glück alleine auf einem Zimmer gelegen zu haben und habe auch die Zeit nach der Geburt vollkommen im Krankenhaus genossen. Ich fühlte mich wie in einem Hotel, in dem ich rund um die Uhr Fragen stellen konnte. Ich kann nur jedem, der Zwillinge bekommt oder sonst eine Risikoschwangere ist empfehlen nach Holweide zu gehen. Denn wenn irgendetwas mit dem Kind ist kann den Kleinen sofort im Perizentrum geholfen werden.

8/2006

Erfahrungsbericht von Sabine

Meinen ersten Sohn habe ich 2001 im Krankenhaus Weyertal auf natürlichem Wege zur Welt gebracht und war überaus zufrieden dort (siehe meinen damaligen Erfahrungsbericht dort). Es lag also nahe, unseren zweiten Sohn auch dort zur Welt zu bringen. Nun ergab es sich, dass Moritz seit der 25. SSW in Beckendlage saß. Als sich daran auch bis zur 37. Woche trotz Moxen etc. nichts änderte, empfahl mir meine Frauenärztin zu Prof. Wolff nach Holweide zu gehen, da er Experte bei der äußeren Wendung sei und auch sehr versiert in Sachen Kaiserschnitt. Da das Kind recht groß war, kam eine normale Geburt in Beckenendlage leider nicht in Frage. Ich nahm also wehmütig von dem Gedanken Abschied, wieder ins Weyertal zu gehen.

3 Wochen vor ET hatte ich dann einen Besprechungstermin bei Prof. Wolff, der mich nach der Besprechung ins Nachbarzimmer zur Untersuchung bat und dann - ohne jegliche Vorankündigung - mit der äußeren Wendung - begann. Ich habe mich dermaßen erschreckt, da ich zuvor gehört hatte, dass äußere Wendungen in der Nähe des OPs stattfinden und ein komplettes Geburtsteam bereitsteht, falls es zu einem Nabelschnurabriss kommen sollte. Nichts von alledem. Das Kind ließ sich auch nach 3 - für mich sehr schmerzhaften Versuchen - nicht wenden. Nach der unerwarteten Prozedur war ich vollkommen fertig. Danach wurde ich zur Kontrolle ans CTG gelegt und für den nächsten Tag ein Kaiserschnitt anberaumt.

Der Anästhesist war sehr nett, die Kreissaalräumlichkeiten wirkten eher kühl und abstoßen, da hätte ich auf natürlichem Wege kein Kind gebären mögen. Sah eher aus wie in der Pathologie. Metallkreisbett, Metallschränke, Metallregale... Ab ging es in den OP, dort waren alle sehr nett und gaben sich Mühe, mir die Angst zu nehmen. Das Kind wurde uns nur einmal kurz hingehalten, dann war es auch schon weg, mein Mann ist gleich hinterher.

Ich wurde vernäht, kam in den Kreissaal, dort wurde mir das Kind kurz in den Arm gelegt. Die Hebamme war sehr unfreundlich und es tat mir leid, wie rüde mein gerade geborenes Kind behandelt wurde. Das Kind sollte dann wegen zu schneller Atmung von einem Kinderarzt untersucht werden und wurde mir (ich hatte gerade angelegt und der Kleine saugte friedlich) von meiner Brust regelrecht weggerissen. Mein Mann dürfte nicht mitgehen: es sei zu voll auf der Kinderstation. Er ist dann aber nach 15 Minuten, in denen wir nichts gehört haben, hinterher gegangen. Daraufhin lag ich eine weitere Stunde allein im Kreissaal, keiner sagte mir, wie es meinem Kind ginge, die Hebamme sagte auf Nachfrage, es käme schon wieder, wenn sie fertig wären, ich solle mich nicht so anstellen. Ich wurde in dieser Zeit komplett alleingelassen.

Die Hebamme brachte mich dann auf Station und nach einer weiteren halben Stunde bekam ich unseren Moritz - endlich. Die folgenden 2 Tage hatte er Probleme beim Trinken, weil er aus seiner ersten so wichtigen Saugphase herausgerissen worden war. Die Zimmer waren nicht sonderlich schön. Wir lagen zu zweit im Zimmer und obwohl privatversichert, teilten wir uns zu vier Leuten ein Bad. Auf der "gesetzlichen Station" gab es nur (klitzekleine) Dreibettzimmer - mit Besuch und frisch entbunden eine reine Katastrophe, wie mit die Wöchnerinnen erzählten (im Weyertal gibt es keine 3-Bettzimmer aus der Geburtsstation). Holweide bietet auch kein Frühstücksbuffet an, wie z.B. das Weyertal.

Fazit: Ich bin maßlos enttäusch von Holweide. Fachlich war es gut, menschlich eine echte Katastrophe und die Örtlichkeiten sind auch nicht gerade schön. Ich würde nie mehr hingehen!

2004

Erfahrungsbericht von Kathrin

Ich habe zwei Kinder im Krankenhaus Holweide geboren. Unsere erste Tochter wurde 2001 dort geboren. Die Geburt musste mehrfach eingeleitet werden, auch mit Gel, und als es wirklich unerträglich wurde, kam der Anästhesist erst nach einer - sehr, sehr langen Stunde. Der Oberarzt drohte mit Kaiserschnitt, aber glücklicherweise überzeugte ihn die Hebamme davon, dass das nicht nötig sei. Toll war allerdings die Hebamme auch am Schluss, als sie mich nach überstandener Geburt sehr liebevoll wusch - drei Stunden nach der Geburt konnten wir nach Hause.

Die Geburt von unserer zweiten, Victoria, im September 03 war dagegen wirklich traumatisch. Ich kannte ja das Umfeld, und wir hatten zur Geburt dann wirklich eine nette Hebamme. Leider stellte sich aber gleich nach der Geburt heraus fest, dass etwas mit Victoria komisch war und sie wurde ganz schnell auf die Perinatalstation gebracht. Die Schicht wechselte, und die Hebamme darauf wusch mit mit kaltem Wasser und schob uns sehr schnell auf den Flur. Es gab keinen, der uns in dieser fürchterlichen Zeit begleitet hätte. Als ich um eine Bettpfanne bat, wurde er mir von der Hebamme zuerst nicht gegeben - ich könne doch mit dem Rollstuhl zum Klo fahren und überhaupt, ich müsse doch sicher nicht. Ich habe dann einen ziemlichen Blutsturz gehabt, bei dem Versuch, mich in den Rollstuhl zu setzen. Also bekam ich doch die Bettpfanne. Ich lag im grellen Licht, und es war wirklich schlimm. Als ich nach zwei Stunden noch mal nach der Bettpfanne fragte, wollte mir die Hebamme sie wieder verweigern, ich bestand aber darauf. Darauf schob sie sie mir unter und ging.

Aufgrund des Blutverlustes - ich stand reflexartig dann auch noch auf der Perinatalstation auf, um mein Kindlein näher zu sehen - hat die Ärztin, die sonst nicht redete, mich nochmal untersucht - mit unangewärmten Instrumenten, was richtig schlimm weh tat. Sie bestand darauf, dass ich die Nacht über, es war inzwischen Mitternacht - bliebe. Auch in dieser absoluten Sondersituation gab es kein Familienzimmer. So musste mein Mann die Nacht zuhause verbringen. Auf eigenes Risiko hin wollten wir dann doch nicht gehen, nach der bangen Frage, ob Victoria es schaffen würde. Ich wurde in ein Zimmer geschoben, und die ganze Nacht schaute kein Mal jemand nach mir. Wäre ich wirklich in Gefahr gewesen zu verbluten, hätte das keiner gemerkt, behaupte ich. Am nächsten Tag wurde ich zur Entlassung auch nicht untersucht. Auch die Ärztin, obwohl auf Station, sprach nicht mit mir. Victoria ist dann nach fünf Monaten auf der Intensivstation gestorben. Das hätte auch Holweide nicht ändern können. Aber für mich steht fest - nach Holweide werde ich nicht mehr gehen.

2001 und 2003

Erfahrungsbericht von Meikel

In der "Eltern" steht, dass hier Wassergeburten möglich sind ... Bei der Geburt unserer ersten Tochter (vor dreieinhalb Jahren) hat meine Frau sich die Entbindungsstation des Krankenhauses Holweide alleine angeschaut. Die Kommentare waren wenig Vertrauen erweckend, so dass wir unsere erste Tochter im Krankenhaus Porz zur Welt brachten.

Nach unserem Umzug nach Holweide wäre eigentlich die Entscheidung, wo unsere "Zweite" geboren werden sollte, klar gewesen - wären da nicht die Erinnerungen der vergangenen Kreißsaalführung. ... aber in der "Eltern" steht, dass da jetzt Wassergeburten möglich sind ...

Das war das ausschlaggebende Argument: schon bei der ersten Geburt wollte meine Frau unbedingt in der (Entspannungs-) Badewanne bleiben, wurde aber trotzdem (... aus hygienischen Gründen ...) in den Kreißsaal geschafft, um dort unser Kind zur Welt zu bringen. Zur (monatlich stattfindenden) Kreißsaalbesichtigung musste ich also allein gehen. Zunächst wurde allen (künftigen) Eltern die Möglichkeit gegeben, in einem Auditorium der leitenden Hebamme und dem Chefarzt Fragen zu stellen und Erklärungen zu erhalten. Die sehr offenen Antworten halfen jedem Besucher, seine Entscheidung zu treffen: hier wurde nichts beschönigt, Vorgehensweisen wurden sachlich und konsequent vertreten. Wer hiermit kein Problem hat und seine Vorstellungen ebenso gut vertreten kann, ist in diesem Krankenhaus prima aufgehoben. Zur Geburt ist (fast) alles möglich: freie Hebammen, die auch Geburtsvorbereitungskurse anbieten, können zur Entbindung nach Holweide begleiten. Wer kann, sollte diese Möglichkeit nutzen: eine bekannte Vertrauensperson, die während der ganzen Geburt dabei ist und die "Krankenhausroutine" abfängt, ist Gold wert!

Ja ... und hier sind Wassergeburten möglich ... Ich habe weit ausgestreckt (halb in die riesige, runde Wanne fallend!) meiner Frau die Stirn abgewischt, die Hände gehalten, angefeuert und getröstet - und bereits nach einer knappen Stunde war die Geburt problemlos beendet. Mein Erleben wurde mir noch 'mal bestätigt: die Wehen ließen sich viel leichter ertragen, die Geburt war viel leichter als unsere erste (auf dem Bett). Der kleine Riss war wesentlich unproblematischer als der Dammschnitt beim ersten Kind und die Betreuung durch unsere Hebamme war hervorragend.

Trotzdem waren wir nach vier Stunden wieder zu Hause ...

2002